Originalgips des Denkmals zur Erinnerung an die Revolution der Arbeiter und Matrosen im November 1918

2018
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Originalgips der Bronzeplastik, die für das eigentliche Denkmal gefertigt wird. (90 x 54 x6 cm)

Inventarnummer: 2019-111-001


Dieser Originalgips ist die Vorlage für das Denkmal zur Erinnerung an die Revolution der Arbeiter und Matrosen im November 1918. Der Künstler Mátyás G. Terebesi empfindet die Personengruppe einer Fotografie nach, die revolutionäre Matrosen auf dem Dach der „Elisenlust“ zeigen. Das Denkmal wird in Wilhelmshaven gegenüber dem ehemaligen Gasthaus „Elisenlust“ aufgestellt und am 10. November 2018 offiziell enthüllt. Es dauert damit 100 Jahre, bis die Revolution, die aus einer Meuterei der Besatzungen der Großkampfschiffe in Wilhelmshaven entsteht, in der Stadt öffentlich gewürdigt wird. Lange Zeit war dies undenkbar, da die Ereignisse in der damaligen Kaiserlichen Marine von Angehörigen der Bundesmarine negativ gedeutet werden. Die Gründe liegen einerseits in der Ablehnung der politischen Ziele der Revolutionäre, auch weil diese in der Zeit des Ost-West-Konflikts von Seiten der DDR positiv bewertet werden. Andererseits wird aber auch der eigentliche Akt der Befehlsverweigerung kritisiert. Auch die heutige Deutsche Marine bewertet die Ereignisse nicht als traditionsstiftend.


Mátyás G. Terebesi wird am 28. Mai 1960 in München geboren. Noch vor dem Abitur 1979 absolviert er im Jahr zuvor einen Atelieraufenthalt bei Tibor Vilt in Budapest. Von 1980 bis 1985 studiert er Bildhauerei an der École des Beaux-Arts in Toulouse. Seit 1985 arbeitet er als freischaffender Bildhauer, bis 1994 in Montréal, Kanada, seitdem in Mannheim.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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