Taktstock des Marinemusikkorps Nordsee

2014
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Taktstock aus Fiberglas mit Korkgriff (Taktstock: 38 x 1,5 x 1,5 cm, Etui: 51,5 x 5,5 x 4,5 cm)


Als sich dieser Taktstock am 31. März 2014 das letzte Mal senkt, endet nicht nur die Musik. Auch für das Marinemusikkorps Nordsee bedeutet es (zunächst) das Ende. Viele WilhelmshavenerInnen bedauern die Außerdienststellung ‚ihres‘ Marinemusikkorps, schließlich sind die Berufsmusiker der Bundeswehr ein gern gesehener Gast bei städtischen Veranstaltungen wie den Kurkonzerten. Die Musiker engagieren sich zudem in den örtlichen Musikvereinen und geben in den umliegenden Musikschulen Unterricht. Auch die Marineangehörigen der seegehenden Einheiten vermissen bald die musikalische Begleitung beim Auslaufen zu noch mehr jedoch beim Einlaufen von Auslandseinsätzen. Am 18. Oktober 2018 entscheidet der Bundestag, das Musikkorps wieder aufzustellen.


Gerhard Glenewinkel wird im August 1950 in Hildesheim geboren. Er erlernt das Trompete spielen in einem Feuerwehrmusikzug. Nach einem erfolgreichen Vorspiel wird er 1970 als Bootsmannanwärter in das Marinemusikkorps übernommen. Dort steigt er im Laufe seiner Dienstzeit vom vierten zum ersten und schließlich zum Solotrompeter auf. Zusätzlich wird er Musikkorpsführer (entspricht der Dienststellung eines Zugführers). Parallel dazu bildet er sich musikalisch weiter und absolviert eine Dirigentenausbildung in Wolfenbüttel und Gotha am Landessinfonieorchester Thüringen. Glenewinkel scheidet im August 2003 als Oberstabsbootsmann aus der Bundeswehr aus. Seitdem ist er als musikalischer Leiter des Blasorchester Friesland tätig. Als das Marinemusikkorps Nordsee 2014 aufgelöst wird, kümmert sich Glenewinkel um den Erhalt von Erinnerungsstücken und sorgt für den Aufbau eines Traditionszimmers in der Admiral-Zimmermann-Kaserne in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: