Werbeaufsteller „Heute keine Bananen!“

2013
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Beleuchteter Werbeaufsteller im Stil einer Supermarktwerbung. Die Abbildung zeigt eine Frau mit Kind vor einem leeren Regal, auf dem eine Schiefertafel mit der Aufschrift „Heute keine Bananen!“ zu sehen ist. Am unteren Rand des Aufstellers findet sich der Slogan „Meer. Für. Dich.“, ein QR-Code und das Eiserne Kreuz als Emblem der Bundeswehr, der Name „Marine“ und der zentrale Werbeslogan der Bundeswehr „Wir. Dienen. Deutschland.“ Auf der Rückseite finden sich Hinweise zu unterschiedlichen Dienstverhältnissen und die Kontaktdaten der „Karriereberatung“ der Bundeswehr in Wilhelmshaven. (65 x 173 x 35cm) Inventarnummer: 2019-100-001


Im Jahr 2013 wirbt die Bundeswehr mit solchen Werbeaufstellern, die neben dem Mangel von Bananen auch den von Handys und Benzin suggerieren. Der Zweck der Kampagne ist es, den Schutz der Seewege durch die Deutsche Marine und die damit zusammenhängende Versorgungssicherheit für deutsche Verbraucher in Beziehung zu setzen. Zwei Jahre nach der Aussetzung der Allgemeinen Wehrpflicht ist es aber auch ein Instrument der Nachwuchsgewinnung. Die subtile Art der Gestaltung deutet zudem auf die sich ändernden Werbestrategien hin, mit der sich die Bundeswehr als Mitspieler am Arbeitsmarkt zu positionieren versucht. Die Kampagne erregt tatsächlich einige mediale Aufmerksamkeit, allerdings ist diese aufgrund der Darstellung der Bundeswehr als Wirtschaftsarmee fast ausschließlich negativ.



Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: