Weinglas „40 Jahre MÖLDERS“

2009
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Exponatbeschreibung: Weinglas mit Gravur „40 Jahre MÖLDERS“; (9 x 9 x 21 cm)


Das Weinglas stammt aus dem Nachlass des 2013 verstorbenen Vizeadmirals Günter Fromm, dem ersten Kommandanten des Lenkwaffenzerstörers MÖLDERS. Das gravierte Weinglas ist ein Erinnerungsstück anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Schiffes 2009. Zu dieser Zeit fungiert der Zerstörer bereits als Museumsschiff im Deutschen Marinemuseum. Letzteres wird bei der Instandhaltung fleißig durch die seit 2006 bestehende ‚Bordgemeinschaft Mölders‘ unterstützt, die sich zum sogenannten „PönEx“ zweimal im Jahr im Museum zusammenfindet und ordentlich pönt (streicht) und Rost klopft.


Günter Fromm wird am 21. November 1924 in Wilhelmshaven geboren. 1942 tritt er als Offizieranwärter in die Kriegsmarine ein und ist nach der Ausbildung auf einem Räumboot eingesetzt. In der 1956 neu gegründeten Bundesmarine wird er als Leutnant zur See eingestellt. Im September 1969 wird der inzwischen zum Fregattenkapitän beförderte Fromm der erste Kommandant des Zerstörer MÖLDERS. 1978 erfolgt die Beförderung zum Vizeadmiral und damit zum Befehlshaber der Flotte. 1985 geht er in den Ruhestand und setzt sich in den folgenden Jahren stark für die Gründung des Deutschen Marinemuseums ein. Auch ist er maßgeblich an der Übernahme des 2003 außer Dienst gestellten Zerstörers MÖLDERS als Deutschlands größtes Museumskriegsschiff beteiligt, welches seit 2005 zu den Highlights der Ausstellung des Marinemuseums gehört. Am 10. Juli 2013 stirbt Günter Fromm in Schortens.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: