Plüschhund "Wastl"

2004
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Als Dackel ausgeführtes Stofftier, Fell aus Kunstfaser, Halsband aus Kunstleder, Pappanhänger mit der Aufschritt „I BIN DER FERNSEHWASTL“, Holzanhänger mit dem Logo des Herstellers. (35 x 22 x 23 cm)


Am 22. Mai 2004 tritt das Marinemusikkorps Nordsee in der ARD-Show „Musikantenstadl“ auf, die in Bremen aufgezeichnet wird. In den 2000er Jahren sind derartige Auftritte ein wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr. Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts ist die Truppe wegen des Wegfalls freilaufender Übungen deutlich weniger in der Öffentlichkeit zu sehen. Erst nach dem Ende der Wehrpflicht baut die Bundeswehr ihre mediale Präsenz aus, um auf diese Weise Nachwuchsgewinnung zu betreiben, nachdem die Wehrpflicht im Jahr 2011 ausgesetzt wird. Dadurch, dass die Musikkorps der Bundeswehr auch moderne Stücke spielen, sind sie in der Lage, in dieser Zwischenzeit die Bundeswehr zeitgemäß zu präsentieren, auch wenn das Publikum des „Musikantenstadls“ nicht alle Altersgruppen der Gesellschaft abdeckt. Die Beheimatung des Marinemusikkorps Nordsee in Wilhelmshaven führt gleichzeitig dazu, dass die musikalische Komponente der „Botschafter in Blau“ die Jadestadt auf den Bildschirmen der Bundesrepublik präsent machen.


Der Dackel Wastl gehörte lang Zeit als Maskottchen zum Moderationsteam der ARD-Show „Musikantenstadl“. Er steht stellvertretend für das ältere, bürgerliche Publikum der Sendereihe. Eine Nachbildung Wastls als Plüschtier, wie das hier ausgestellte, wird den Gästen nach ihrem Auftritt als Dank und Erinnerungsstück überreicht. Der Moderator Karl Moik übergibt Wastl an den Fregattenkapitän Lutz Bammler, da dieser mit dem Taktstock „am leichtesten zu tragen“ habe.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: