Holzkreuz

2001
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Transportables Holzkreuz mit Standfuß. Im oberen Drittel mit Maschendraht umwickelt. (226,5 x 136 x 80 cm)


2001 veranstaltet die Christus- und Garnisonkirche in der Karwoche sogenannte Passionspunkte. An Orten in der Südstadt werden sogenannte „wunde“ Punkte behandelt, häufig geht es dabei um maritime Themen. Beispielsweise liefen aus der dritten Hafeneinfahrt am Ende des Ersten Weltkrieges die Schiffe der kaiserlichen Hochseeflotte in ihren Internierungshafen Scapa Flow aus. Deren spätere Selbstversenkung wurde aus nationalistischer Sichtweise als „wahrhaft deutsch“ überhöht. Im früheren Karstadt-Gebäude in der Marktstraße fand die sogenannte „M-Aktion“ der Nationalsozialisten statt. Als wichtigster Marinestandort des Deutschen Reiches wird die Stadt laufend Ziel alliierter Bombenangriffe. Ausgebombte Familien können im Rahmen der „M-Aktion“ Möbel erwerben. Diese stammen von Holländern jüdischen Glaubens, die zuvor in Konzentrationslager deportiert wurden. 2016 werden die Passionspunkte mit einem Gottesdienstpreis ausgezeichnet. Das Deutsche Marinemuseum ist regelmäßiger Partner der Passionspunkte.



Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: