Zampel

2000
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Kleiner Seesack, sogenannter „Zampel“; Segeltuch. (ca. 28 x 20 cm)


Der damalige Oberleutnant zur See Jan Steffen Glenewinkel gehört zur Stammbesatzung des Segelschulschiffs GORCH FOCK der Deutschen Marine als diese 2000 an der Transatlantik-Regatta „Tall Ship Race 2000“ von Cádiz zu den Bermudas teilnimmt. Im Zuge dieser Fahrt verpasst er den 50. Geburtstag seines Vaters und fertigt an Bord diesen Zampel als Geschenk an. Nach der gewonnenen Regatta läuft die GORCH FOCK in Wilhelmshaven am Bontekai unter Begleitung des Marinemusikkorps Nordsee ein. Gerhard Glenewinkel, Trompeter und Dirigent des Musikkorps, empfängt somit seinen eigenen Sohn musikalisch und bekommt von ihm in diesem Zuge sein nachträgliches Geburtstagsgeschenk überreicht, welches nicht nur ein schönes Erinnerungsstück darstellt, sondern er heute noch von ihm als Kulturbeutel genutzt wird.


Jan Steffen Glenewinkel wird am 18. Juli 1973 geboren und schlägt eine Marinelaufbahn ein.  Nach seinem Ausscheiden als Korvettenkapitän geht er in die zivile Schifffahrt und arbeitet im Offshore-Bereich. Außerdem fungiert er gelegentlich als Kommandant des Jugend- und Ausbildungsschiffes ALEXANDER VON HUMBOLDT II der Deutschen Stiftung Sail Training.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: