Druck Jochen Sachse: Die Wiedervereinigung

1990
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Druck nach der Vorlage einer Bleistiftzeichnung des Marinemalers Jochen Sachse: „Die deutsche Wiedervereinigung bei der Marine. Dezember 1990: Auf dem Wege nach Wilhelmshaven begegnet die Korvette HALLE der Ex-Volksmarine einer auslaufenden Fregatte der Bundesmarine vor Minsener Oog“; nicht signiert; gerahmt. (50 x 68 cm)

Inventarnummer: 2010-007-001


Die ursprüngliche Bleistiftzeichnung von Jochen Sachse entsteht anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands und damit auch der Herausforderung der Zusammenlegung Volks- und Bundesmarine und dem Aufbau einer einheitlichen Deutschen Marine 1990. Bei der dargestellten westdeutschen Fregatte F210 handelt es sich um die EMDEN, der BREMEN-Klasse. Die fälschlicherweise als Korvette bezeichnete Einheit der Volksmarine ist tatsächlich die Fregatte HALLE der KONI-Klasse, die bis zur Verschrottung 1995 bei der Deutschen Marine weiter im Einsatz ist.


Der deutsches Marinemaler Jochen Sachse wird 1930 in Bautzen geboren. Nach einer Ausbildung zum Kraftfahrzeugmaschinenschlosser studiert ab 1953 Schiffs- und Schiffsmaschinenbau an der TU Berlin, 1960 erfolgt der Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur. Für ein paar Jahre ist er bei Blohm + Voss angestellt, bevor er zu Escher Wyss GmbH wechselte, wo er bis zu seiner Pensionierung 1993 im Bereich Maschinen- und Turbinentechnik arbeitet. Sachse kann so seine Passion der Marinemalerei mit seinem Beruf verbinden und erstellt bis zu seinem Tod 2013 mehr als 400 Werke, die hauptsächlich mit Bleistift gezeichnet oder mit Wasserfarben gemalt werden.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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