Mutteruhr Siemens HU 10

1987
Auf facebook teilen… 

Mutteruhr, Typ Siemens HU 10 mit automatischem Aufzug und Sekundenpendel, Uhrenblatt mit Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, Material: Holz, Glas, Metall. (36,5 x 18,5 x 98cm) Inventarnummer: 2015-214-001


Diese Uhr stammt aus dem Fernmeldezentrum der Kasernenanlage Ebkeriege in Wilhelmshaven. Als sogenannte Mutteruhr steuert sie die 25-30 Linienuhren, die in jedem Gebäude und jeder Etage der Kaserne hängen, sowie zwei Turmuhren, bis sie 1987 durch eine elektronische Mutteruhr ersetzt wird. Eine präzise Zeitangabe ist für die Koordination des Dienstbetriebes, z.B. den Wechsel von Fernmelde-Schlüsseln, notwendig. Auch die Fernschreibstellen, die sich nach der Zulu-Zeit (der Koordinierten Weltzeit) richten, die in der weltumspannenden NATO-Kommunikation genutzt wird, sind auf die Uhr angewiesen. Gleichzeitig kann die Uhr auch für das sehnliche Warten auf den Dienstschluss oder das Wochenende stehen. Diese Uhr liegt nach dem Umbau des Fernmeldezentrums einige Jahre im Keller des Gebäudes und hängt dann als Erinnerungsstück im Hauptverteilerraum im Gebäude 1 der Kaserne Ebkeriege. Am 23. Januar 2015 wird das Gebäude für den Umbau zur Flüchtlingsunterkunft geräumt. In diesem Zuge übergibt Markus Altenhövel die Uhr an das Deutsche Marinemuseum.


Markus Altenhövel wird am 18. Juni 1963 geboren. Zunächst dient er als Übertragungsunteroffizier im friesischen Accum. Danach arbeitet er als ziviler Fernmeldetechniker weiter für die Bundeswehr. Ab 1988 ist er in der Kaserne Ebkeriege beschäftigt. Er kennt die hier ausgestellte Mutteruhr daher nur als Erinnerungsstück. Seit 2008 ist Altenhövel für die BWI in Roffhausen tätig, die IT-Dienstleistungen für die Bundeswehr durchführt.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: