Fliegerhelm für STARFIGHTER und TORNADO

1983
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Fliegerhelm der Firma Gentex Modell HGU-26/P; Wappen des Jagdbombergeschwader 38 „Friesland“ auf der Helmfront angebracht. Metall, Plastik, Schaumstoff. 27 x 25 x 24 cm. Inventarnummer: 2014-207-003


Dieser Fliegerhelm stammt aus dem Jagdbombergeschwader 38 „Friesland“, das von 1983 bis 2003 in Jever stationiert ist. Es handelt sich um einen Verband der Luftwaffe. Fluglärm, aber auch eine technische Welt, die sich von den schwimmenden Einheiten der Marine unterscheidet und bei Tagen der offenen Tür großes Interesse findet, stellen Kontaktzonen der Wilhelmshavener Bevölkerung mit den Soldaten des Geschwaders dar. Helme dieses Typs werden von Piloten und Waffensystemoffizieren der Jagdbomber STARFIGHTER und TORNADO getragen, wobei dieser spezielle Helm auf der TORNADO verwendet wird. Bei STARFIGHTER und TORNADO handelt es sich um Modelle, die auch bei den Marinefliegern der Bundesmarine im Einsatz sind. Allerdings sind diese im niedersächsischen Nordholz sowie auf verschiedenen Fliegerhorsten in Schleswig-Holstein stationiert.


Das Jagdbombergeschwader wird am 26. August 1983 aus der Waffenschule der Luftwaffe 10 gegründet. Die militärische Heimat wird der Fliegerhorst Upjever, der zuvor ab 1936 von der Luftwaffe der Wehrmacht betrieben wurde. Das Geschwader wird mit dem Jagdbomber TORNADO ausgerüstet und erhält am 26. April 1988 den Namenszusatz „Friesland“. Im Lauf der Zeit sind einzelne Staffeln des Geschwaders für die Durchführung von Lehrgängen verantwortlich, die auf der multinationalen TORNADO-Ausbildung in Großbritannien und den USA aufbauen. Am 31. August 2005 wird das Geschwader aufgelöst.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: