Lithografie von Uwe Appold

1982
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Lithografie 7/45 aus dem Skizzenbuch des Wilhelmshavener Künstlers Uwe Appold; (101 x 82 cm)

Inventarnummer: 2016-130-001


Die Lithografie des gebürtigen Wilhelmshavener Künstlers zeigt Szenen, die idealtypisch für Wilhelmshaven und Umgebung sind. So wird unter anderem das Tor 3 des Marinearsenals dargestellt, wie auch drei (teils fiktive) Flaggen, die die Vergangenheit der Stadt im Deutschen Kaiserreich, zur Zeit des Nationalsozialismus sowie in der heutigen Bundesrepublik thematisieren.


Uwe Appold wird 1942 in Wilhelmshaven geboren und ist ein Designer, Bildhauer und Maler, der seine Kunst international ausstellt. Obwohl Appold bereits mit Anfang 20 die Jadestadt verlässt, um nach seiner abgeschlossenen Bildhauerlehre die Werkkunstschule in Flensburg zu besuchen, bleibt er Wilhelmshaven weiterhin verbunden. 1980 erhält er den Kulturpreis der Stadt Wilhelmshaven, Ausstellungen von ihm sind im gleichen Jahr in der Kunsthalle und der Galerie M zu sehen. 1998 folgen weitere Ausstellungen in der Christus- und Garnisonkirche sowie erneut in der Galerie M im Kunsthaus in der Kanalstraße. Eine seiner Arbeiten, das „Likedeeler Tor“, ist heute auf dem Störtebeker Platz zu sehen. Das Tor ist eine Schenkung an den Rüstringer Bauverein und erweitert den vor kurzem überarbeiteten Platz um eine künstlerische Facette.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: