Gemälde von Hertrampf: Wochenende an der Jade

1978
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Ölbild von Helmut Hertrampf, Titel: Wochenende an der Jade 1978, Motiv: Hafenbecken des Stützpunktes in Wilhelmshaven vor der 4. Einfahrt, im Hintergrund Segelschulschiff GORCH FOCK, mittig die Bundesdienstflagge wehend, Besucher am linken Bildrand; zeitgenössisch gerahmt; Rahmen mit leichten Abschürfungen. (59 x 73 cm)

Inventarnummer: 2007-152-001


1950 wird erstmalig ein Strandfest mit Feuerwerk von der Stadt Wilhelmshaven veranstaltet. Dieses jährlich stattfindende Volksfest heißt ab Mitte der 1950er Jahre „Tag der Jade“ und ab 1966 „Wochenende an der Jade“ (WadJ). Zwischen 1975 und 1983 erhält das Fest eine neue internationale Ausrichtung mit Gästen aus wechselnden Ländern der Partnerstädte Wilhelmshavens und wird auf den Rathausplatz und Umgebung verlegt. Beim hier dargestellten WadJ ist Österreich zu Gast in Wilhelmshaven. 1984 erhält das große Wilhelmshavener Volksfest wieder eine neue Ausrichtung und zieht an den Großen Hafen um. Seitdem gehören internationale Traditionsegelschiffe ebenso zum Programm wie auch das Marinearsenal und Einheiten der Deutschen Marine, die als „Open Ships“ der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.


Der Maler Helmut Hertrampf wird am 24. April 1911 in Wilhelmshaven geboren. Seinen Lebensunterhalt und die Finanzierung seiner diversen Auslandsreisen verdient er sich als praktizierender Zahnarzt. Hertrampf nutzt verschiedene Techniken, seine Werke umfassen Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder. Der heimatverbundenen Künstler stellt oft Szenen aus Wilhelmshaven und Umgebung dar. Ein Großteil seiner Werke befindet sich heute in der Städtischen Kunstsammlung der Stadt Wilhelmshaven. Helmut Hertrampf stirbt am 10. April 2003 in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: