Reservistenhut

1977
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Reservistenhut aus Bast, Matrosenfigur mit Rettungsring, Mützenbänder Fregatte KÖLN und „Reserve hat Ruh“! Verschiedene weitere Verzierungen, u.a. ein aus einem Pornoheft ausgeschnittener menschlicher Hintern. (ca. 21 x 32 cm)


Um das Ende der aktiven Dienstzeit zu feiern, fertigen Angehörige der Bundeswehr traditionell Reservistenhüte. Der Spruch „Reserve hat Ruh!“ verdeutlicht dabei die Hoffnung, zu möglichst wenig Reserveübungen eingezogen zu werden. Auch Uwe Boner fertigt 1977 einen solchen Reservistenhut und trägt ihn bei seinem Abschied von der Fregatte KÖLN, die zuvor für knapp vier Jahre sein Dienstort ist. Trotz der Betonung der Freude über das Dienstzeitende zeigt die liebevolle Ausgestaltung des Hutes die bestehen bleibende Verbindung zur Marine.


Uwe Boner wird am 10. November 1953 in Hildesheim geboren. Nach der Volksschule macht er eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Danach verpflichtet er sich für vier Jahre bei der Marine. Ab Juli 1973 ist er auf der Fregatte F220 KÖLN als E-Werksfahrer eingesetzt. Nach dem Ausscheiden aus der Marine 1977 arbeitet er in seinem Ausbildungsberuf als Elektroinstallateur in Hildesheim und Hannover. Von 1981 bis 2017 arbeitet Boner als Hausmeister in Hannover. Über die Mitgliedschaft im Förderverein des Deutschen Marinemuseums, dem er seit 2002 angehört, kommt er zum Barkassendienst. Seit 2009 fährt er am Wochenende die Barkasse des Museums, seit der Rente und dem Umzug nach Wilhelmshaven auch an Wochentagen.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: