Tanzschuh

1961
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Tanzschuh mit abgebrochenem Absatz (26 x 13 x 8 cm)


Dieser Schuh steht für den Beginn einer großen Liebe. Im Jahr 1961 bekommt Christel Eilers Besuch von ihrer Cousine aus dem Wiehengebirge. Selbst dort ist Tanzclub „Störtebeker“ am Südstrand für seine gute Musik bekannt und so dürfen die beiden jungen Frauen ausnahmsweise an einem Mittwoch ausgehen. Im „Störtebeker“ lädt der damalige Gefreite Gerhard Morgenbeßer Eilers zum Bordfest auf das Landungsboot KROKODIL ein. Nach weiteren Verabredungen führt der gemeinsame Nachhauseweg aus dem „Störtebeker“ über die Kaiser-Wilhelm-Brücke, wo der Morgenbeßer seine Tanzpartnerin zum ersten Mal küsst. Damals besteht der Brückenbelag aus Holzbohlen. Eilers bleibt, zunächst überrascht vom stürmischen Kuss, mit dem Schuh zwischen den Holzbohlen hängen und der Absatz bricht ab.


Christel Morgenbeßer, geb. Eilers wird 1943 in Wilhelmshaven geboren. Sie macht eine Ausbildung zur Drogistin und Fotolaborantin bei der Drogerie Gerhard Menzel. Trotz der „Panne“ auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke heiratet sie Morgenbeßer drei Jahre später. In den folgenden beiden Jahren kommen ein Sohn und eine Tochter zur Welt. 2014 feiert das Paar goldene Hochzeit.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: