Tauchermesser für Helmtaucher

1954
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Tauchermesser für Helmtaucher; Hersteller Zwilling; Messing, rostfrei, mit Schraubgewinde (33,5 x 7 cm)


Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gründet der Tauchermeister und Minentaucher Franz Lutomsky die Franz Lutomsky GmbH 1954 in Wilhelmshaven. Das Messer gehört zu seinen Arbeitswerkzeugen und weist dementsprechend auch deutliche Gebrauchsspuren auf. In den Nachkriegsjahren ist die Bergung militärischer Altlasten aus der Nordsee der unternehmerische Schwerpunkt. Im Laufe der Jahre expandiert die Firma zu einer bundesweit operierenden Gesellschaft. Später übernimmt das Unternehmen auch Kampfmittelräumung zu Land, wie etwa Bombenbergungen nach Luftbildauswertung.


Franz Lutomski wird 1920 in Wilhelmshaven geboren. Er ist Tauchermeister und Minentaucher, der nach dem Zweiten Weltkrieg an den Räumungsarbeiten bei der German Minesweeping Administration beteiligt ist. Mit seiner späteren Frau Ruth Kolster, die mit ihrer Familie inklusive ihrer Schwester Marlies nach Wilhelmshaven umsiedelt, ist er bis zu seinem Tod 1992 zusammen. Marlies Kolster erbt das hier gezeigte Tauchermesser und überlässt es 2015 der Leihgeberin Anke Rottmann.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: