Handgefertigtes Dreirad

1949
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Kinderdreirad mit aus Stahlrohren gefertigtem Rahmen, Reifen aus Stromkabeln, Sattel aus Aluminium getrieben, Sattelstütze höhenverstellbar.


Weihnachten 1949 bekommt der damals fünfjährige Uwe Strecker dieses Dreirad geschenkt. Genaugenommen ist das Dreirad bereits zum zweiten Mal ein Geschenk. Doch in diesem Jahr erstrahlt das Dreirad in einem frischen Blau, auch eine Klingel ziert nun das Lenkrad. Als Strecker das Dreirad im Jahr zuvor erstmalig erhalten hatte, war es noch mit brauner Wehrmachtsfarbe lackiert gewesen, was allen Familienmitgliedern jedoch nicht gut gefiel. Streckers Vater Erich hatte das Dreirad in einer Schlosserei am Banter Weg im Tausch erworben. Ob dort derartige Dreiräder mehrfach gefertigt wurden oder ob es sich um ein Einzelstück handelt, ist nicht bekannt.


Uwe Strecker wird am 25. November 1944 in Wilhelmshaven, im Bunker des städtischen Krankenhauses an der Virchowstraße geboren. Als Sohn eines Marineoffiziers verbringt er seine Schulzeit in Hamburg-Schwarzenbek und Kiel. 1964 tritt er in die Bundesmarine ein und gehört später zur Crew X/71m. Er fährt auf Zerstörern der HAMBURG-Klasse, Schnellbooten und der Fregatte KÖLN zur See und dient als Ausbilder u.a. im Kommando Marineführungssysteme. 2002 tritt er als Fregattenkapitän in den Ruhestand. Bereits seit 1999 ist er im Deutschen Marinemuseum in der politischen Bildung für Soldaten und als Gästeführer tätig.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: