Ausweis für Ernährungszulagen

1948
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Ausweis für Ernährungszulagen, für Georg Springer durch Ernährungsamt Wilhelmshaven am 14. Dezember 1948 ausgestellt.


Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Versorgungssituation in Deutschland angespannt. Die bereits von den Nationalsozialisten eingeführte Rationierung von Lebensmitteln wird durch die Alliierten und die deutsche Zivilverwaltung fortgeführt. Dieser Ausweis gibt über die Anzahl und das Alter der Familie Springer Auskunft. Daraus ergibt sich die Zuteilungsmenge. Die Stempelungen zeigen, dass in der Bundesrepublik die Rationierung noch bis Ende März 1950 aufrechterhalten wird.


Georg Springer wird am 23. August 1906 bei Großensiel bei Nordenham geboren, wo er auch aufwächst. Nach der Lehre in Rodenkirchen arbeitet Springer bei der Wilhelmshavener Sparkasse. Am 27. Oktober 1934 heiratet er. Aus dem Zweiten Weltkrieg und sowjetischer Kriegsgefangenschaft kehrt er 1946 zurück. Mit seinen Kindern spricht er nie über diese Zeit. Nach seiner Entnazifizierung arbeitet er bis 1970 wieder in der Wilhelmshavener Sparkasse. Die Familie wohnt in der Bremer Straße. Georg Springer stirbt am 4. November 1985.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: