U-Bootradio „Radione“ Typ R 2

1945
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U-Bootradio „Radione“ Typ R 2, mit Netzteil, Hersteller „Radiotechnische Fabrik Ingenieur Nikolaus von Eltz“, Metall, Glas, Kunststoff, Leder (25 x 35 x 15,5 cm)

Inventarnummer: 2019-113-001


In der nationalsozialistischen Propaganda spielt das Radioprogramm eine zentrale Rolle. Das militärische Gegenstück zum sogenannten „Volksempfänger“ der Zivilbevölkerung sind Radioempfänger vom Typ „Radione“ Typ R 2, die in Panzer aber auch U-Boote eingebaut werden konnten. Nach dem Ende des Krieges baut Oberleutnant Friedrich Wilhelm Duensing dieses Radio aus einem in Wilhelmshaven liegenden U-Boot aus. Da die Boote an die Siegermächte ausgeliefert werden sollen, kommen auf ähnliche Weise ganz unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände von Bord. Das Radio wird in der Familie Duensing lange Zeit genutzt. Tochter Annegret etwa hört gerne „American Forces Network“ der US-amerikanischen Besatzungsmacht.


Friedrich Wilhelm Duensing wird am 5. Februar 1921 geboren. Nach dem Abitur 1939 tritt er in die Kriegsmarine ein. Nach dem Krieg absolviert Duensing eine Grundschullehrerausbildung. Bei seiner Pensionierung im Jahr 1986 ist er Schulleiter der Wilhelmshavener Hafenschule. Duensing stirbt am 19. Oktober 2002.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: