Gemälde Werfttor Kriegsmarinewerft

1944
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Gemälde mit Ansicht des Werfttores der Kriegsmarinewerft; rückseitige Widmung von 1944 für Oberwerftdirektor Admiral Fleischer; vermutlich als Abschiedsgeschenk überreicht; keine Signatur; Öl auf Hartfaser. (61 x 75,5 x 5 cm)

Inventarnummer: 2012-030-001


Die dargestellten Werfttore stammen noch aus der Zeit der Kaiserlichen Werft, die nach dem Ersten Weltkrieg zunächst in Reichsmarinewerft und 1935 in Kriegsmarinewerft umbenannt wird. Während des Zweiten Weltkrieges werden auf der Werft neben dem Bau kleinerer Kriegsfahrzeuge und U-Boote vornehmlich Reparatur-, Umbau- und Wartungsarbeiten von Kriegsschiffen vorgenommen. Trotz über hundert Luftangriffen durch britische und amerikanische Flieger und schwerer Beschädigungen bleibt die Werft während des Krieges durchgängig in Betrieb. Das ursprüngliche Werfttor ist heute noch als Tor 1 des Marinearsenals erhalten.


Friedrich-Wilhelm Fleischer wird am 14. September 1890 in Hanau geboren und tritt 1909 als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges dient er an Bord von SMS DRESDEN, welches bis zur Selbstversenkung vor der chilenischen Küste im März 1915 erfolgreichen Handelskrieg führt. Fleischer wird wie viele andere der Besatzung in Chile interniert, kann jedoch 1917 fliehen und kehrt nach Deutschland und in den Dienst der Kaiserlichen Marine zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg gehört er zu denjenigen, die in die Reichsmarine übernommen werden und weiterhin ihre Laufbahn verfolgen. 1942 erfolgt die Beförderung zum Admiral gleichzeitig mit der Abkommandierung zur Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven. Hier wird er zum Ende des Jahres 1944 als Oberwerftdirektor aus dem aktiven Dienst entlassen, befindet sich von 1945 bis 1947 in britischer Kriegsgefangenschaft und stirbt ein paar Jahre später, am 13, Februar 1952 in Norden.


Wilhelmshaven wird 150

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