Fotografie des Luftangriffs auf Wilhelmshaven am 27. Januar 1943

1943
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Fotografie „Devastation at Wilhelmshaven“ vom 10. Februar 1943; rückseitig beschriftet, Stempel der „ACME-Photo“-Bildagentur aus New York City, Fotopapier. (18 x 22,5 cm)


Die mit dem Titel „Devastation at Wilhelmshaven“ versehene Fotografie zeigt den Luftangriff auf die erst im Vorjahr in Betrieb genommene 4. Einfahrt am 27. Januar 1943, deren gewaltige Schleusenkammern gut zu erkennen sind. Wilhelmshaven wird im Zweiten Weltkrieg Ziel zahlreicher alliierter Luftangriffe, denn die Stadt ist wichtiger Werft- und Hafenstandort der Kriegsmarine. Schon wenige Tage nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges greifen alliierte Flugzeuge Schiffe der Kriegsmarine im Hafen an. Ab Januar 1941 erfolgen die ersten Großangriffe auf Wilhelmshaven. Sie verursachen erhebliche Schäden an den zivilen und militärischen Bauten im Stadtgebiet. Im Verlauf des Krieges werden 60% des Wohnraums beschädigt oder vernichtet. Die Folgen sind noch heute im Stadtbild erkennbar.


Die ACME Newspictures Bildagentur besteht von 1923 bis 1952 und unterhält im Zweiten Weltkrieg ein Büro in New York. Sie versorgt Zeitungen und Zeitschriften in den USA mit Bildmaterial vom Weltkriegsgeschehen. Die Firma wird 1952 von United Press aufgekauft.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: