Eintrittskarte zum Stapellauf Schlachtschiff „G“ am 1. April 1939

1939
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Die Eintrittskarte ist auf braunem Karton gedruckt und hat die Maße 10,5cm x 7,3cm. Sie ist durch die Kriegsmarinewerft ausgestellt, auf deren Gelände sich heute das Marinearsenal befindet. Die Hinweise auf der Karte verdeutlichen die Ausmaße, die dieses Ereignis hat. Inventarnummer: 1999-019-001


Am 1. April 1939 findet in Wilhelmshaven der Stapellauf des Schlachtschiffs „G“ statt. Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Im Beisein des Reichskanzlers und selbsternannten Führers Adolf Hitler wird das Schiff auf den Namen „Tirpitz“ getauft. Für Wilhelmshaven bedeutet dieses Ereignis aber nicht nur kurzfristig internationale Aufmerksamkeit. Die durch die Nationalsozialisten forcierte Rüstung bringt Arbeitsplätze in die strukturschwache Region. Wenige Monate später bringt sie jedoch auch den Krieg.


Auf der Rückseite der Eintrittskarte ist handschriftlich der Name „Frl. Hilde Losekann“ vermerkt. Leider haben wir außer diesem Namen keine weiteren biographischen Angaben. Wenn Sie etwas wissen, sprechen Sie uns gerne an.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: