Radierung Zusammenlegung Wilhelmshaven und Rüstringen

1937
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Originalradierung, Titel: „Zur Erinnerung an die Zusammenlegung der Städte Wilhelmshaven und Rüstringen, Wilhelmshaven 1. April 1937“; Silhouette von Wilhelmshaven u. a. mit Panzerschiff, Schwimmkran LANGER HEINRICH, Wasserturm, Altes u. Neues Rathaus, Banter Mühle, Neuender Kirche; mit Bleistift signiert: Orig. Rad. Eden-Bant; gerahmt durch Kunsthandlung Picker Wilhelmshaven. (40 x 62 cm)

Inventarnummer: 2009-137-002


Anlässlich der Zusammenlegung des oldenburgischen Rüstringens und der Stadt Wilhelmshaven entsteht 1937 diese Radierung. Die Landgemeinden Bant und Neuende sowie die Stadt Rüstringen sind bereits 1911 zur Stadt Rüstringen vereinigt worden, was in dieser Radierung durch die Darstellung von Gebäuden und Objekten dieser Orte aufgegriffen wird. Stellvertretend für Wilhelmshaven als Marine und Hafenstadt wiederum stehen das Panzerschiff und der Schwimmkran.


Alfred Eden-Bant wird am 22. März 1898 als Alfred Eden in Bant geboren. Nachdem er ursprünglich das Schmiedehandwerk erlernt, widmet er sich ab den 1920er Jahren künstlerischen Tätigkeiten. So verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Bühnenmaler im Schauspielhaus und an der Norddeutschen Bühne in Wilhelmshaven. Der autodidaktische Zeichner, Radierer und Maler stellt u.a. in der Kunsthalle Wilhelmshaven sowie auch in Bremen und Oldenburg seine Werke aus. Nachdem er sich zunächst eher der Darstellung sozialer Themen widmet, wendet er sich später vermehrt der Heimatmalerei und damit Wilhelmshaven und Umgebung als bevorzugtes Sujet zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitet er zunächst als Kunsterzieher an verschiedenen Wilhelmshavener Schulen und später im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt. Am 24. März 1974 stirbt er in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: