Aschenbecher

1934
Auf facebook teilen… 

Versilberter Aschenbecher. Gravur zeigt den Stander des Marine-Regatta-Vereins sowie die Inschrift „Jadewoche 1934“. (2,5 x 14,7 x 14,7 cm)

Inventarnummer: 2014-072-003


Dieser versilberte Aschenbecher wird der Besatzung der Segelyacht NARWAL am 1. September 1934 anlässlich ihres Sieges bei der Regatta zur „Jadewoche 1934“ verliehen. Die Besatzung, die sich gegen den bekannten Bremerhavener Skipper Dirk Schlobohm durchsetzt, besteht u.a. aus den Herren Ahlf, Riecke und Wischer. Sie sind Angestellte der Wilhelmshavener Marinewerft und arbeiten in der Abteilung für Schiffbau. Dieser steht, wie einigen anderen Abteilungen auch, eine Segelyacht zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Die schnelle Passage in das Segelrevier der Jade bietet ideale Trainingsmöglichkeiten.


Herbert Wischer wird am 2. Juli 1877 im mecklenburgischen Güstrow geboren. Nach seinem Wehrdienst studiert er Kriegsschiffbau in Berlin. Ab Mai 1915 ist er Marine-Bauführer auf der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven. Nachdem er während des Ersten Weltkrieges in Berlin für den Bau von Seeflugzeugen zuständig ist, kehrt er 1929 nach Wilhelmshaven zurück und ist maßgeblich am Bau des Panzerschiffs „ADMIRAL SCHEER“ beteiligt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges leitet Wischer im Auftrag der britischen Besatzungsmacht die Instandsetzung von Kriegs-, Handels- und Fischereifahrzeugen in Wilhelmshaven. Im Dezember 1946 wird Wischer Geschäftsführer der Wilhelmshavener Verkehrsgesellschaft. Nach seinem Ruhestand setzt er sich für Erweiterung des Küstenmuseums ein. Am 22. April 1963 stirbt er in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: