Brief

1931
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Handgeschriebener Brief auf Papier vom 8. Juli 1931 von F. Wander an Paul Euterneck. (28 x 21,5 cm)

Inventarnummer: 2019-110-001


Diesen Brief schreibt F. Wander am 8. Juli 1931 an den pensionierten Geheimen Oberbaurat Paul Euterneck. Euterneck ist auf der ehemaligen Kaiserlichen Werft, die zu diesem Zeitpunkt den Namen Marinewerft trägt, Wanders Vorgesetzter gewesen. Wander berichtet über das 75jährige Jubiläum der Grundsteinlegung der Werft, das u.a. mit einem Bierabend im Werftschulgelände gefeiert wurde. Wander berichtet zudem über den Tourismus in der Jadestadt. Allerdings gehen die Besucherzahlen zurück, was Wander mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den Notverordnungen aus Berlin erklärt. Diese wenigen Zeilen geben damit Aufschluss darüber, wie nationale und sogar globale Ereignisse auch Wilhelmshaven betreffen. Die 1929 in den USA entstandene Weltwirtschaftskrise hat das Deutsche Reich zu diesem Zeitpunkt fest im Griff. Eine zunehmend hilflose Reichsregierung kann sich nicht mehr auf Parlamentsmehrheiten stützen und regiert mit den erwähnten Notverordnungen, die zwar durch die Weimarer Reichsverfassung legitimiert sind, aber die demokratische Grundordnung der Republik zunehmend unterhöhlen.


Über F. Wander und Paul Euterneck sind uns außer der Dienststellung und des Dienstgrads Euternecks leider keine biographischen Angaben bekannt. Wenn Sie etwas wissen, sprechen Sie uns gerne an.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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