Linolschnitt von Gerd Schniewind: Artillerie-Montagehalle

1930
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Originaler Handdruck-Linolschnitt „Marinewerft W’haven – Artillerie-Montagehalle“, zeitgenössisch gerahmt in schwarzem Holzrahmen; 1930. (46,5 x 40,5 cm)


Der Linolschnitt stellt die Artillerie-Montagehalle der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven dar. Durch den links im Bild dargestellten Werftarbeiter werden die gewaltigen Ausmaße der Werkhalle deutlich. Auf der Rückseite des Bildes ist vermerkt, dass die Tore der Halle 14 Meter hoch und 14 Meter breit sind. Das Gerüst in der Bildmitte dient zur Montage der 15cm-Geschütztürme für den leichten Kreuzers KÖLN, der 1928 in Wilhelmshaven vom Stapel läuft und 1930 in Dienst gestellt wird. Der Linolschnitt wird im Jahr 1931 einem Ingenieur der Werft als Abschiedsgeschenk übergeben. Das Bild kommt über einen Sammler zurück nach Wilhelmshaven.


Der Maler und Grafiker Gerd Schniewind wird 1886 in Danzig geboren. Er studiert an der Kunstschule Weimar und besucht im Rahmen von Studienaufenthalten die Künstlerkolonie Worpswede. Nach einem Streit tritt er zusammen mit anderen Studenten am 13. Dezember 1919 aus dem erst wenige Monate zuvor entstandenen Staatlichen Bauhaus Weimar aus. Schniewind engagiert sich in verschiedenen Berufsverbänden für Künstler und für Thüringer Aussteller. Er stirbt 1942 in Weimar.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

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Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

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