Notgeldschein der Jadestädte Wilhelmshaven-Rüstringen

1923
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Notgeldschein der Jadestädte Wilhelmshaven-Rüstringen (7,4 x 13 cm). Der ursprüngliche 100-Mark-Schein mit Datierung vom 06. Oktober 1922 wird am 09. August 1923 überdruckt und damit auf eine Million Mark heraufgesetzt. Die Rückseite des nicht geänderten ursprünglichen 100-Mark-Scheines zeigt eine Abbildung der Abwrackwerft mit der Information, dass durch die Abwrackung von in- und ausländischen militärischen und zivilen Schiffen bereits 100.00 Tonnen Schrottgut für die nationale Eisenwirtschaft gewonnen werden konnte.

Inventarnummer: 2006-054-005


Das Notgeld der Jadestädte Wilhelmshaven-Rüstringen wird wie überall im Deutschen Reich bzw. in der Weimarer Republik aus Mangel an gesetzlichen Zahlungsmitteln als Geldersatz während der deutschen Inflation (1914-1923) eingesetzt. Mit Einführung der Rentenmark am 15. November 1923 ist die Inflation in währungstechnischer Hinsicht beendet. Die Rentenmark kann allerdings nur langsam in Umlauf gesetzt werden, so dass zum Zeitpunkt der Einführung noch gültige Scheine bis 1925 weiterverwendet werden. Insbesondere Notgeldscheine wie dieser aus der Endzeit der sogenannten Hyperinflation (1919-1923) zeichnen sich häufig aufgrund ihrer Herstellung vor Ort durch Lokalkolorit aus und stellen bereits zur Entstehungszeit ein begehrtes Gut für Sammler dar.



Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: