Gemälde von Otto Naber

1918
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Gemälde des Malers Otto Naber mit Ansicht des Kriegshafens in Wilhelmshaven im Ersten Weltkrieg; Signatur: Otto Naber 1916/19; rückseitig beschriftet: Blick von der IV. Etage Kaiserstraße 104 auf den Hafen im Kriegsjahr 1918; Aquarell auf Hartfaser; neuzeitliches Passepartout. (32 x 42 cm)

Inventarnummer: 2011-036-001


Dieses Aquarell stellt eines der letzten Werke - wenn nicht gar das letzte Werk - Otto Nabers dar, das sowohl in Wilhelmshaven entsteht als auch stadtgeschichtliche Elemente aufgreift, bevor Naber 1919 seinen Wohnsitz nach Oldenburg verlegt. Dargestellt ist der Kriegshafen Wilhelmshaven gegen Ende des Ersten Weltkrieges, in welchem Torpedoboote sowie schattenartig im Hintergrund ein Großkampschiff zu sehen sind.


Der Maler Otto Naber wird am 18. Mai 1878 in Detmold geboren. Er besucht die Kunstgewerbeschule in Hannover und ab 1902 die Königliche Kunstschule in Kassel, wo er die akademische Zeichenlehrerprüfung und die Prüfung als Landschaftsmaler ablegt. 1906 tritt in den Schuldienst als Zeichenlehrer an der Oberrealschule in Wilhelmshaven ein. 1911 stellt Naber im Atelier in der Börsenstraße 15 in Wilhelmshaven in einer Weihnachtsausstellung seine Aquarelle und Zeichnungen gemeinsam mit dem Wilhelmshavener Maler Georg Siehl-Freystett aus. Zusammen gründen die beiden 1913 die Kaiser-Friedrich-Kunsthalle, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend als Kunsthalle Wilhelmshaven neu aufgebaut wird. 1919 verlässt Naber Wilhelmshaven und zieht nach Oldenburg, wo der Zeichner und Aquarellist am 14. Juli 1951 stirbt.


Wilhelmshaven wird 150

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