Reservistenbild Carl Richard Linke

1911
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Reservistenbild auf Passepartout, Fotomontage aus Gruppenbildern der Reserve des Jahrgangs 1911 des Großlinienschiffs SMS HELGOLAND, enthält Namensübersicht zu den abgebildeten Personen auf unterem Rand des Passepartouts, Überschrift auf Passepartout: „Zur Erinnerung an unsere Dienstzeit Reserve S.M.S. ‚Helgoland‘ 1911-1914“. (68,5 x 69 cm)


2014 hat das Deutsche Marinemuseum die Sonderausstellung „Die Flotte schläft im Hafen ein – Kriegsalltag 1914/18 in Matrosentagebüchern“ gezeigt. Eines dieser Matrosentagebücher stammt von Carl Richard Linke. Im Zuge bzw. als „Nachwehen“ dieses für das Haus ersten größere Sonderausstellungsprojekt werden der musealen Sammlung einige interessante Objekte zu dieser Thematik übergeben – so z.B. dieses Reservistenbild, auf welchem Carl Richard Linke zu sehen ist.


Carl Richard Linke kommt am 20. November 1889 in Forst (Lausitz) zur Welt. Zum Ende seiner 1911 begonnenen Wehrpflicht plant er, eine Stelle als Werksleiter in einer Fahrradfabrik anzutreten. Der beginnende Erste Weltkrieg macht diese Pläne zunichte. Detailliert notiert er seine Kriegserlebnisse auf dem Großkampfschiff SMS HELGOLAND. 1917 wird Linke im Zuge der Marineunruhen zu Unrecht wegen vermeintlicher politischer Betätigung verhaftet und zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. In den ersten Tagen der Novemberrevolution kommt er frei. Über seine berufliche Tätigkeit nach dem Krieg ist nichts bekannt. Linke verstirbt am 8. Januar 1962 in seinem Geburtsort Forst.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: