Holzschablonen für die Anfertigung von Schiffsbauplänen

1908
Auf facebook teilen… 

Drei Holzschablonen in Form von Spanten für die Anfertigung von Schiffsbauplänen. Beschriftet mit „PMittelstätt 23.10.08“ (28,5 x 10 x 0,1cm), „Kriegsschiffmaschinenbau No. 19“ (37 x 10 x 0,2cm) und „KRIEGSSCHIFF M. B. BURO“ (17 x 6,5 x 0,1cm)


Diese Holzschablonen wurden in der Kaiserlichen Werft für die Anfertigung von Schiffsbauplänen genutzt. Ihre früheste Nutzung ist durch die Beschriftung für den 23. Oktober 1908 belegt. Ursprünglich gehörten sie einem Schiffbauer namens P. Mittelstätt. Dieser übergibt 1914 an Hinrich Wilters. Die Schablonen verdeutlichen, welche Kunstfertigkeit und Präzision in dieser Zeit für das Zeichnen von Schiffen notwendig war. Von den entstehenden Zeichnungen ausgehend, wurden schließlich die jeweiligen Schiffe gebaut.


Hinrich Wilters wird 1890 in Dornumersiel geboren und absolviert dort eine Schiffbauerlehre. Von 1914 bis 1945 ist er in der Kaiserlichen, Marine- und Kriegsmarinewerft als Schiffbauer und Zimmermann angestellt. Wilters stirbt am 1. November 1978 in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: