Niet der Kaiser-Wilhelm-Brücke

1907
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Oberer Teil eines Niets der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Nietkopf und Teil des Nietbolzens erhalten. Halbseitig glattpoliert. (4,5 x 4 x 4cm) Inventarnummer: 2019-104-001


Am 29. August 1907 wird nach zweijähriger Bauzeit in Wilhelmshaven die Kaiser-Wilhelm-Brücke eingeweiht. Mit ihrer Spannweite von 159 Metern und einem Gewicht von 440 Tonnen Stahl ist sie bis heute Deutschlands größte Drehbrücke. Sie wird nötig, um die Versorgung der am Südstrand entstehenden Hafen- und Werftinfrastruktur sicherzustellen, muss aber gleichzeitig die Durchfahrt immer größer werdender Kriegsschiffe erlauben. Während sie die beiden Weltkriege unbeschadet übersteht, wird sie 1998 von der Fregatte EMDEN und 2003 erneut von einem Frachter gerammt. Zwischen 2010 und 2013 wird das Wahrzeichen der Stadt umfangreich saniert. Dabei wird auch dieses Niet ausgetauscht.



Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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