Werbeschild der Wilhelmshavener Zeitung

1905
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Werbe-Emailschild der Wilhelmshavener Zeitung. (60 x 80 cm)


„Reklameplakate mit Zuckerguss“, wie diese Blech- oder auch Stahlschilder mit einem Schutzüberzug aus Emaille genannt werden, erleben ihre Blütezeit zwischen 1890 und 1960. Diese witterungsbeständigen Dauerplakate werden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Volksmund aufgrund ihrer massenhaften Verbreitung auch „Blechpest“ genannt. Heute stellen sie oftmals gesuchte und begehrte Raritäten für Sammler dar. Dieses Reklameschild der seit 1874 bestehenden Wilhelmshavener Zeitung lässt sich leider nicht mehr genau datieren, es stammt jedoch vermutlich aufgrund der Machart und des ausgewählten Umrisses des Stadtwappens mit Mauerkrone aus der Zeit zwischen 1890 und 1939.


Das Emailschild stammt aus der Sammlung des Heimatvereins Sengwarden. Zu den Hauptaktivitäten des seit 1986 bestehenden Vereins gehören der Unterhalt und Betrieb der Heimatstube sowohl als kleines Museum als auch als Treffpunkt in der ehemaligen Gaststätte „Zu Klampen“. Außerdem betreut der Verein, der ca. 250 Mitglieder zählt, die noch voll betriebsfähige Mühle in Sengwarden, in der regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: