Porzellanteller aus China

1901
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Handbemalter Porzellanteller aus China mit Landschafts-, Tier und Pflanzenmotiven, hergestellt um 1900. (18,5 x 18,5 x 2cm)


Der Porzellanteller wird als Teil eines umfangreicheren Tafelservice mit Tassen und Kannen um 1900 in China erworben. Die Einzelteile des Geschirrs verfügen über unterschiedliche Motive. Das Geschirr wird in der Familie des Käufers, August Thews, weitergegeben. Bei Luftangriffen auf Wilhelmshaven während des Zweiten Weltkrieges gehen Teile des feinen Porzellans verloren. Die verbleibenden Teile des Sets werden nicht mehr verwendet, aber als Erinnerungsstück an den Großvater wertgeschätzt und bewahrt.


August Thews wird im Jahr 1871 bei Swinemünde geboren. Als Maschinist und später als Deckoffizier ist August Thews auf Einheiten der Kaiserlichen Marine im Ostasiengeschwader eingesetzt. In den Jahren 1900 und 1901 erlebt er den Boxer-Aufstand in China und kehrt Ende des Jahres 1901 nach Deutschland zurück. Nach seiner Zeit im Fernen Osten führt ihn seine Marinelaufbahn an verschiedene Marinestandorte. Er lässt sich später in Wilhelmshaven nieder. August Thews verstirbt im Jahr 1942. Seine Enkelin wohnt noch heute in Wilhelmshaven. In ihrer Erinnerung berichtete der Großvater immer sehr stolz über seine Dienstzeit in der Marine.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: