Fotografie Siehl-Freystett und Iwersen

1897
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Fotografie „Nach der großen karnevalischen Sitzung im Gesellenhause. Februar 1897.“ Abgebildet sind u.a. der Künstler Johann Georg Siehl-Freystett und der Fotograf August Iwersen. (20 x 24 cm)


Das Foto stammt aus dem Fotostudio von Johann Georg Siehl-Freystett, der zu diesem Zeitpunkt den Namenszusatz „Freystett“ nach seiner Heimatstadt noch nicht trägt, in der Roonstr. (heute: Rheinstr. 77) in Wilhelmshaven. Die abgebildeten befreundeten Personen haben anscheinend kurz vor Entstehung dieser Aufnahme einer fröhlichen Karnevalssitzung beigewohnt. Siehl-Freystett ist der Zweite von rechts und August Iwersen, aus dessen Nachlass diese Fotografie stammt, sitzt vorne auf dem Fußboden mit einem Fächer in der Hand. Das Foto befindet sich heute im Besitz der Enkelin von Iwersen, die zudem eine Radierung der Neuender Kirche von Siehl-Freystett zu dieser Ausstellung leihweise beigesteuert hat.


August Iwersen wird am 3. April 1873 in Tondern geboren. Wie viele andere siedelt er Ende des 19. Jahrhunderts in die aufstrebende Stadt Wilhelmshaven um. Er betreibt ein Atelier für „moderne Photographie“ in der Markstr. 34, erreichbar über einen Eingang in der Prinz Heinrichstraße (heute: Mozartstr.). Am 26. Oktober 1928 stirbt er in Wilhelmshaven.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

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Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

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