Tischlampe

1890
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Tischlampe aus Messing, nachträglich elektrifiziert, verschiedene Schmucksteine. (44 x 29 x 29 cm)


Diese Tischlampe wird um 1890 auf der Kaiserlichen Werft (dem heutigen Marinearsenal) in Wilhelmshaven gefertigt. Ob die Lampe zum Zeitvertreib oder zur Aufbesserung des Lohns entsteht ist nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass für die Lampe Materialien der Werft zweckentfremdet werden. Tini Helmers erhält diese Tischlampe von ihrem Lebensgefährten, der auf der Werft angestellt ist, und vermacht sie Doris Wilkens.


Doris Wilkens, geborene Egts, wird am 4. September 1939, dem Tag des ersten britischen Luftangriffs auf Wilhelmshaven, im Keller des elterlichen Hauses in der Waagestraße geboren. Im Jahre 1938 ist der Ort Kniphausersiel im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes nach Wilhelmshaven eingemeindet worden. Nach der Grundschulzeit, die durch die Kriegszerstörungen bedingt an unterschiedlichen Orten stattfindet, legt sie die mittlere Reife an der Handelsschule ab und arbeitet nach Abschluss einer 3-jährigen Lehrzeit sowie anschließender Verwaltungsprüfung in der Wilhelmshavener Stadtverwaltung. Bereits früh engagiert sie sich in der Heimatforschung, um die Lokalgeschichte ihrer Heimat zu bewahren. Dazu hat sie diverse Artikel in der Lokalpresse veröffentlicht. Bis heute lebt sie in ihrem Geburtshaus.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: