Foto Ems-Jade-Kanal

1888
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Zeitgenössische Fotografie s/w vom Bau des Ems-Jade-Kanals; handschriftlich beschrieben mit Tinte „Gazelle Brücke“. (19 x 29,5 cm)

Inventarnummer: 2008-115-001


Die Aufnahme ist während des letzten Bauabschnitts des Ems-Jade-Kanals Ende der 1880er Jahre entstanden. Der abgebildete Abschnitt befindet sich in Wilhelmshaven an der sogenannten „Gazelle Brücke“ am Bontekai unterhalb der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Dieser fotografische Abzug ist vermutlich später, Anfang des 20. Jahrhunderts, entstanden.


1880 beginnt vom Emder Hafen aus der Bau des Ems-Jade-Kanals und wird 1888 in den Wilhelmshavener Häfen abgeschlossen. Der Kanal trägt die Hauptlast der ostfriesischen Entwässerungsstruktur, wodurch er eine dauerhafte Bewohnbarkeit der Region erst möglich macht. Der Kanal hat eine Länge von 72,3 km und ist zugelassen für Wasserfahrzeuge mit einer Länge von bis zu 33 m, einer maximalen Breite von 6,2 m sowie einem Tiefgang von höchstens 1,7 m.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken herzlich für die Unterstützung: