Kriegsdenkmünze und Verleihungsurkunde für Kombattanten des deutsch-französischen Krieges 1870-1971

1871
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Bronze (Münze) und bedrucktes Papier (Urkunde); Die Münze trägt auf dem Avers die Inschrift „Dem siegreichen Heere“ und „Gott war mit uns, Ihm sei die Ehre“ und zeigt auf dem Revers ein von Strahlen und Lorbeer umgebenes Eisernes Kreuz mit den Jahreszahlen 1870 und 1871. Die Randinschrift lautet: „Aus erobertem Geschütz“; (31,5 x 22 cm) Inventarnummer: 2008-024-003


Nach dem siegreichen Krieg gegen Frankreich wird 1871 in Versailles die Reichseinigung herbeigeführt und der preußische König Wilhelm zum Kaiser gekrönt. Am 20. Mai 1871 stiftet der neue Kaiser per Erlass Kriegsdenkmünzen, die aus erbeuteten französischen Bronzekanonen hergestellt werden. Sie werden allen Kriegsteilnehmer des Heeres und der Marine verliehen, die an Schlachten und Belagerungen während der Feldzüge in Frankreich teilgenommen oder zu Kriegszwecken die Grenze nach Frankreich überquert haben. Auch Beamte und Ärzte, die nicht aktiv am Kriegsgeschehen teilgenommen haben, erhalten eine Münze. Diese ist jedoch aus Stahl gefertigt und weicht in Details von der Bronzemünze ab.


Die Kriegsdenkmünze wird dem Unteroffizier Bernhard Habben Meppen verliehen. Dieser ist Angehöriger der 1. Kompagnie des ostfriesischen Infanterie Regiments Nr. 78 und nimmt mit diesem am deutsch-französischen Krieg teil. Das Regiment ist in Emden und Aurich stationiert. Die Urkunde ist unterzeichnet vom Regimentskommandeur Oberst Lothar von Lyncker.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

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