Axtkopf mit Teilen des Stiels

1870
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Blatt des Axtkopf stark verrostet. Rest des Axtstiels ebenfalls stark angegriffen. Abmessungen: 31 x 24 x 4 cm Inventarnummer: 2013-092-005


Dieser Axtkopf wurde 2013 durch das Wilhelmshavener Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt bei wasserkundlichen Arbeiten im Schlick des Hafenbeckens gefunden. Er steht stellvertretend für das einfache Werkzeug der vielen Tausend Arbeiter, die in den 1860er und 1870er Jahren an Hafen, Werften und Schleusen bauten. Die körperlich anstrengende Arbeit, die schlechten hygienischen Verhältnisse und Unterkünfte, sowie das umliegende Sumpfland führten dazu, dass viele von ihnen an Malaria erkrankten und starben. Äxte wie diese wurden dafür benötigt, Holzgerüste und -rampen für den Abtransport des Aushubs zu errichten. Der abgebrochene Stiel lässt vermuten, dass das so nun nutzlos gewordene Werkzeug einfach im Hafenbecken entsorgt wurde.


Leider haben wir keine Informationen zum Besitzer oder Benutzer der Axt.


Wilhelmshaven wird 150

150 Jahre

Preußens Wunsch nach einem Marinehafen an der Nordsee liefert die Initialzündung für die Gründung der Stadt am Jadebusen. Seitdem prägt das Miteinander von Militär und Stadt die Stadtgeschichte.

Eine Ausstellungsprojekt im Marinemuseum wird dies untersuchen. Im Mittelpunkt steht ein Ausstellungskalender, den Sie befüllen können: Wir suchen Objekte, welche die Wechselbeziehung von Stadt und Militär dokumentieren.

Wo spielten Soldatinnen und Soldaten im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine Rolle. Wie sah der Alltag in einer Garnisonstadt aus? Wie veränderte der Krieg das Leben der Bürgerinnen und Bürger?


Wir suchen Exponate

Exponate

Sie haben ein Objekt, das das Miteinander von Stadt und Militär illustriert und etwas über die Geschichte der Bürgerinnen und Bürger von Wilhelmshaven verrät?

Dann bringen Sie es aus dem Dunkel ins Licht der Öffentlichkeit, stellen Sie es uns vor, erzählen Sie uns, mit wessen Geschichte es verbunden ist und was es mit ihm auf sich hat.

Gemeinsam mit Ihnen überlegen wir, ob und wie es in den Ausstellungskontext eingebunden werden kann.

Das Digitale ist Ihnen zu umständlich? Kein Problem: Kommen Sie einfach an jedem ersten Donnerstag im Monat um 15.00 h zum Seemannssonntag ins Museum und kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Sie!

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